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Der Weg des Blattgoldes, Juli 2011

Schwabacher Tagblatt, Juli 2011

SCHWABACH - "Wer will fleißige Goldschäger seh'n? Der muss zu uns Schwabachern gehn!" Dieses Lied war Teil des Theaterstückes "Der Weg des Blattgoldes", das die Kinder das Freien Kindergartens im Rahmen ihres Sommerfestes aufführten.
Im Kindergarten standen die vergangenen Wochen ganz im Zeichen des Schwabacher Blattgoldes. Bei der Gruppenzeit, beim Basteln und Spielen und vor allem bei Exkursionen in das Schwabacher Rathaus und in die Goldbox des Schwabacher Stadtmuseums lernten die Kinder, warum Blattgold für die Stadt Schwabach so große Bedeutung hat, wie die Herstellung funktioniert und wofür man Blattgold verwenden kann.
Bei der Theateraufführung wurden Eltern und Freunde dann durch die Stationen der Geschichte des Blattgoldes geführt.

Namen im Gespräch, März 2011

Schwabacher Tagblatt, März 2011

SCHWABACH - Groß war die Freude im "Freien Kindergarten Schwabach e.V.". Erleichterte doch eine Spende der Schwabacher Sprakasse "Am Siechweiher" über 500 Euro die Anschaffung einer Spiel- und Kletterplattform. Filialleiter Jürgen Bierlein übergab die Spende vor Ort an Anja Jakl und Barbro Hvass und konnte sich dabei gleich überzeugen, wie beliebt die neue Plattform bei den Kindern ist.

Offene Tür, Februar 2011

Schwabacher Tagblatt, Februar 2011

Am Samstag, den 19.02.2011, veranstaltet der Freie Kindergarten Schwabach e.V., Markgrafenstr. 5, einen "Tag der offenen Tür". Interessierte sind herzlich eingeladen, sich in der Zeit von 09.30 Uhr bis 13.00 Uhr umfassend über das pädagogische Konzept, die Zielsetzung und die Organisation des Kindergartens zu informieren. Der Kindergarten wurde vor über 25 Jahren gegründet und befindet sich seit 2006 in einem unter ökologischen Gesichtspunkten renovierten Fachwerkhaus in Unterreichenbach. Im Logo des Kindergartens weisen drei Schlagworte auf besondere Merkmale hin: zweisprachig – ökologisch – familiär. Da eine der Erzieherinnen englischsprachig ist, lernen die Kinder durch den alltäglichen Umgang mit einer Fremdsprache in einer kleinen Gruppe von maximal 19 Kindern spielerisch englisch. Außerdem wird besonderer Wert auf tägliche Aktivitäten im Freien, regelmäßige Waldtage und eine gesunde und biologische Ernährung gelegt.

Weg des Mülls verfolgt, März 2008

Schwabacher Tagblatt, März 2008

Die Kinder des Freien Kindergartens Schwabach e.V. widmeten sich in den letzten Wochen dem Thema Abfall und Müllentsorgung. Im Vordergrund stand dabei der Umweltschutz durch bewusste Müllvermeidung, korrekte Mülltrennung, Recycling und Wasserreinhaltung. Wie wird unser Wasser gereinigt? Dieser Frage gingen die Vorschulkinder mit dem modellhaften Bau einer Kläranlage auf den Grund. Wo kommt unser Müll hin? Hier packten alle tatkräftig zu. Ausgestattet mit Gummihandschuhen machten sich die kleinen "Umweltschützer" auf den Weg durch Unterreichenbach und sammelten Müll vom Straßenrand auf. Zurück im Kindergarten begutachteten sie den gefundenen Abfall und überlegten, was davon in den Bio-Müll, in den Gelben Sack oder den Restmüll gehört. Abschließend gestalteten sie aus ausgewählten Fundstücken eine Gipsplastik und waren begeistert darüber, was sich aus den Müllresten machen lässt.

Kunst im Kindergarten, Dez. 2007

Schwabacher Tagblatt, Dezember 2007

Die Kinder des Freien Kindergartens Schwabach e.V. haben sich in den letzten Wochen intensiv mit verschiedenen Künstlern und deren Werken beschäftigt. Dabei haben sie auch unterschiedliche Techniken und Materialien zur Bildgestaltung kennen gelernt und diese begeistert ausprobiert. So entstanden, inspiriert von den Künstlern Gustav Klimt, Henri Matisse und Pablo Picasso Kunstwerke mit Blattgold, Scherenschnitt und Kohle. Nach einem Besuch im germanischen Nationalmuseum in Nürnberg kam die Idee ein "Museum im Kindergarten" entstehen zu lassen. Nach dem traditionellen Laternenzug war es dann endlich soweit. Die jungen Künstler präsentierten Ihren Eltern und Verwandten in einer selbst gestalteten Museumsausstellung ihre teilweise vergoldeten Werke. Nach dem glänzenden Erfolg der Bildergalerie beschlossen alle Beteiligten, die Bilder im Rahmen einer Wanderausstellung Interessierten zur Verfügung zu stellen. Kontaktadresse für interessierte Kunstliebhaber: Freier Kindergarten e.V, Markgrafenstr. 5, 91126 Schwabach, 09122/73540, Email: Info@freier-Kindergarten.de

Tag der offenen Tür, Okt. 2007

Zeitungsartikel Oktober 2007

Am Samstag, den 20.10.2007, veranstaltet der Freie Kindergarten Schwabach e.V. einen "Tag der offenen Tür". Interessierte sind herzlich eingeladen, sich in der Zeit von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr umfassend über das pädagogische Konzept, die Zielsetzung und die Organisation des Kindergartens zu informieren. Grund zum Feiern gibt es genug: Ein Jahr Freier Kindergarten in Unterreichenbach und drei Jahre erster zweisprachiger Kindergarten (Deutsch/Englisch) in Schwabach! Der Freie Kindergarten Schwabach e.V. wurde vor über 20 Jahren gegründet.
Nach etlichen Jahren in Penzendorf und später Schaftnach ist er im Sommer 2006 nach Unterreichenbach in das Fachwerkhaus an der Markgrafenstrasse gezogen. Nach aufwändiger Renovierung unter ökologischen Gesichtspunkten entstanden hier helle und freundliche Räume, in welchen sich Kinder, Eltern und Erzieherinnen sehr wohl fühlen. Der kleine Garten wurde in diesem Sommer zu einem Erlebnisspielplatz umgestaltet und wird demnächst eingeweiht. Vor drei Jahren entschieden sich die Eltern, die Träger des Kindergartens sind, eine englischsprachige Erzieherin einzustellen und gründeten den ersten zweisprachigen Kindergarten in Schwabach. Durch den alltäglichen Umgang (Immersion) mit einer Fremdsprache lernen die Kinder in einer kleinen Gruppe von maximal 19 Kindern spielerisch englisch. Immersion heißt Sprachbad. Die Kinder tauchen in die neue Sprache ein. Sie erschließen sich die neue Sprache selbst aus dem Zusammenhang, in dem sie gebraucht wird. So lernt ein Mensch auch seine Muttersprache. Die Erzieherin unterstützt alles, was sie sagt, durch Gesten und Zeigen. Immersionslernen ist die derzeit weltweit erfolgreichste Methode für den Spracherwerb. Neben der Zweisprachigkeit wird besonderer Wert auf die Umwelterziehung und die Bildung eines ökologischen Bewusstseins bei den Kindern gelegt. Dies geschieht durch tägliche Aktivitäten im Freien, regelmäßige Waldtage und durch die gesunde und biologische Ernährung, die im Kindergarten selbst zubereitet wird. Bei Interesse: Freier Kindergarten Schwabach e.V., Markgrafenstraße 5 in Schwabach- Unterreichenbach, www.freier-kindergarten.de

Paddeln auf der Altmühl

Zeitungsartikel Juni 2007

Die Kinder des Freien Kindergartens Schwabach e.V. verbrachten letzte Woche mit ihren Eltern und den Erzieherinnen ein wunderschönes Zeltwochenende am Campingplatz Kratzmühle im Altmühltal. Ausgerüstet mit Taschenlampen wanderten die Kleinen zu einer Felsenhöhle und erkundeten dort neugierig das Höhleninnere. Höhepunkt des Ausfluges war eine zweistündige Kanutour auf der Altmühl. Nach einer kurzen Einweisung, ging's los mit dem Paddeln. Getragen von der ruhigen Strömung der Altmühl konnten die Kinder und ihre Eltern die schöne Landschaft des Altmühltals genießen und viele Wasserbewohner beobachten. Spannend wurde es, als es bei Beilngries etliche Stromschnellen zu überwinden galt, doch die Kanukolonne konnte dies gut meistern.
An den Abenden wurde in gemütlicher Runde gegrillt und die Kinder konnten über dem Lagerfeuer Stockbrot backen. Gemeinsame Aktivitäten der Familien sind im Freien Kindergarten Schwabach e.V. fester Bestandteil des Kindergartenjahres. Dies fördert den Gemeinschaftssinn der 19 Kinder und macht darüber hinaus Groß und Klein einen Riesen-Spaß! Interessierte können sich noch für das Kindergartenjahr 2007/2008 anmelden. Der Kindergarten hat noch freie Plätze.

Klettern im Felsengarten

Zeitungsartikel März 2007

Auch in diesem Jahr haben sich die Kinder des Freien Kindergartens Schwabach e.V. wieder mit Ihren Eltern und den Erzieherinnen auf den Weg nach Wunsiedel gemacht, um dort ein gemeinsames Wochenende in der Jugendherberge zu verbringen. Die Kleinen wanderten in der reizvollen Landschaft des Fichtelgebirges und kletterten im Felsengarten der Luisenburg. Höhepunkt des Ausfluges war der Besuch eines Falkners, bei welchem Kinder und Erwachsene gebannt die Flugkünste der Greifvögel verfolgten. Neben den Falken zeigten hier auch Bussarde, Adler und Uhus ihr Können. Die ganz Tapferen durften sogar kurzzeitig in die Rolle des Falkners schlüpfen und ließen einen Bussard auf ihrer Hand landen. An den Abenden war Spielzeit angesagt und die Kinder würfelten mit Ihren Eltern und den Erzieherinnen um die Wette. Besonders romantisch war das Lagerfeuer im Holztippi, wo die Kinder Stockbrot backen durften. Das war ein Riesenspass und so wurden bei der Bettgehzeit der Kleinen mal beide Augen zugedrückt.
Nach dem gelungenen Wochenende in Wunsiedel, ist die Begeisterung natürlich groß, und so ist schon der nächste Ausflug, ein gemeinsames Zeltwochenende im Sommer, in Planung. Gemeinsame Aktivitäten der Familien sind im Freien Kindergarten Schwabach e.V. fester Bestandteil des Kindergartenjahres. Dies fördert den Gemeinschaftssinn der 19 Kinder und stärkt den Zusammenhalt der Gruppe. Der Freie Kindergarten Schwabach e.V. wird von den Eltern selbstverantwortlich organisiert und lebt von der Gemeinschaft der Eltern und deren aktiven Mitarbeit am Kindergartenalltag. So sind die Eltern immer ganz nah am Kindergartengeschehen und können dies aktiv mit den beiden Erzieherinnen Anja Thimm und Barbro Hvass gestalten.

Eintauchen in eine fremde Sprache

Im Kindergarten in Schwabach-Schaftnach wird deutsch und englisch gesprochen

Nürnberger Zeitung vom 16. Februar 2006

Halb zehn Uhr morgens, das Frühstück ist vorbei im Freien Kindergarten Schwabach-Schaftnach - ab zum Zähneputzen ins Bad. „Brush your teeth“ sagt Barbro Hvass zu Jan und der Fünfjährige schnappt sich seine Zahnbürste und gibt Zahnpasta drauf. „Do you need more

Toothpaste?” fragt die Erzieherin; Jan nickt und bekommt mehr. „Do you have enough water in the glass?” “Nein” sagt Jan und füllt den Zahnputzbecher auf.

Der kecke Kleine versteht alles, was Barbro Hvass zu ihm sagt. Sie spricht ausschließlich Englisch mit den 18 Kindern. Seit einem Jahr arbeitet die 39-jährige Norwegerin hier, zuvor war sie lange in den USA, England und an einer Montessori-Schule in Simbabwe. Nach Schwabach-Schaftnach kam sie übers Internet. Ein Zufallstreffer führte sie zum Freien Kindergarten, der gerade eine zweisprachige Erzieherin suchte.

Den Kindergarten gibt es bereits seit über 20 Jahren. Dahinter steckt ein Verein, den Eltern gegründet haben, um ihren Kindern eine individuelle Betreuung zu ermöglichen. Nur eine Gruppe von 18 Mädchen und Jungen hat der Kindergarten, ab dem neuen Kindergartenjahr werden es 19 sein, weil die Personalkostenförderung dann unter anderem von der Anzahl der Kinder abhängt.

Der Elternbeitrag liegt bei 140 Euro, mehr als in normalen Gruppen mit je 25 Kindern. Von den Eltern wird auch mehr Mithilfe erwartet als in Regelkindergärten, sie sorgen für das vollwertige Frühstück und ein ebensolches Mittagessen. Dass Kinder Weißbrot mit Nutella bekommen, „habe ich hier noch nicht gesehen“, sagt Barbro Hvass. Untergebracht ist der Kindergarten in einer großen Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, vor dem Haus gibt es einen Garten, der anmutet wie ein Abenteuerspielplatz.

Die englische Sprache gehört wie selbstverständlich zum Kindergartenalltag, seit Barbro Hvass hier ist. Sie unterstützt das, was sie sagt, mit ausdrucksstarken Gesten. Die Antworten kommen meist auf Deutsch. „Verstehen kommt zuerst“, sagt Barbro Hvass, „das Sprechen danach.“ Ihre Kollegin Anja Thimm spricht ausschließlich Deutsch mit den Kindern.

Bei diesem pädagogischen Konzept gehe es nicht darum, dass die Kinder bereits perfekt Englisch sprechen, wenn sie in die Schule kommen, erklärt Anja Thimm. Vielmehr sollen sie wie selbstverständlich mit bekommen, dass es nicht nur eine Sprache gibt, der sich Menschen ausdrücken. Themenspezifische Schwerpunkte erleichtern dies. „Derzeit geht es zum Beispiel um die“Blaulichtberufe“ und so schlüpft Jan in die Rolle eines „Firefighters“ und Nick gibt einen hervorragenden „Policeman“ ab. Zweck der Übung: Spielerisch die Worte einer fremden Sprache begreifen, sie aufsaugen wie ein Schwamm das Wasser. Das Ziel: Die Kinder sollen die Scheu vor Menschen, die nicht ihre Muttersprache sprechen, verlieren.

Dass dies im Freien Kindergarten in Schaftnach klappt, zeigen die Kinder, in dem sie die englisch gesprochenen Anleitungen, Hilfen und Fragen von Barbro Hvass in passende Handlungen umsetzen. Jan putzt die Zähne, wenn sie es ihm sagt, Nick, Gianluca und seine ältere Schwester Giulia können die Farben ihrer Malstifte bestimmen, wenn sie dazu aufgefordert werden. „Eintauchen in die Sprache“, nennt es Barbro Hvass und betont, dass sie den Kindern mitnichten Englisch lernt wie der Lehrer in der Schule. „Schule kommt noch früh genug. Hier sollen die Kinder spielen.“

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Schlittenwochenende 2003

Schwabacher Tagblatt 21.02.2003

Wie jeden Winter starteten auch dieses Jahr (Anfang Februar) die Kinder und Eltern des "Freien Kindergarten Schwabach e.V." zum schon traditionellen Schlittenwochenende nach Wunsiedel. Dieses mal herrschten ideale Wetter- und Schneebedingungen; strahlend blauer Himmel und Sonnenschein empfingen die Familien im Fichtelgebirge. Geschlittelt wurde direkt vor der Unterkunft (modern ausgestattete Jugendherberge) und auf der Schlittenbahn Luisenburg. Am Samstagabend wurde es ganz spannend während der Nachtwanderung. Mit Taschenlampen und Laternen ausgerüstet ging es zu einer Ruine in der Nähe der Herberge, wo ein Lagerfeuer - und auch Glühwein und Kinderpunsch - zum Aufwärmen einluden. Die Begeisterung bei den Kinder und Eltern war so gross dass bei der Abreise gleich für´s nächste Jahr reserviert wurde. Wie immer waren auch heuer frühere Kindergartenkinder mit Familien dabei. Für die Kinder war´s der Hit: Ein Ausflug mit der ganzen Familie sowie mit allen Freunden aus dem Kindergarten gleich noch dazu. Gemeinsames Erleben, der Kindergarten für die ganze Familie - ein Motto des "Freien Kindergarten Schwabach e.V.".

Für am "Freien Kindergarten" interessierte Eltern gibt es einen Infotag am Samstag, den 22. Februar 2003 von 14:00 bis 16:00 Uhr in den Räumen des Kindergartens in Schwabach-Schaftnach, Schaftnacher Str. 27. Neben reichlicher Informationen und guter Laune wird auch für das leibliche Wohl und für die Kinder (Kinderprogramm) gesorgt. Tel.: 09122-73540.

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Schlittenwochenende des Kindergartens

Schwabacher Tagblatt 02.2002

Ein aufregendes Wochenende liegt hinter den Kindern und Eltern des Freien Kindergartens Schwabach e.V. (Schaftnach). Die Sprösslinge mit ihren Eltern - die als Träger den Kindergarten selbstverantwortlich organisieren -
verbrachten ein so genanntes Schlittenwochenende in der Jugendherberge in Furth i. Wald, im Bayerischen Wald. Nachdem das Wetterglück Kapriolen schlug, auf die eine längerfristige Reiseplanung keine Rücksicht nehmen kann, waren die Kinder sehr enttäuscht, im Bayerischen Wald keinen Schnee mehr vorzufinden. Nichtsdestotrotz fanden sich äquivalente Alternativangebote. Die geöffnete Sommerrodelbahn lies die Herzen der Kids sofort höher schlagen und man nutzte für einige Stunden das sonnige Wetter, um diesem geselligen Abfahrtsspass zu frönen. Ein Sessellift sorgte zudem für bequemen Transport nach oben. Ein weiterer Höhepunkt war der so genannte "Wildgarten" in unmittelbarer Nähe der Herberge. Das grossflächige Feuchtbiotop mit Hängebrücken, Schilf-Filteranlage, Teichen mit zahlreichen Fischen, Muscheln, Krebsen, Baumstämmen mit Bienen, Käfern, Larven, Specht- und Spinnenhöhlen und dergleichen fand reges Interesse der Kinder und Erwachsenen. Anschaulich wurden vom Führungspersonal die ökologischen Zusammenhänge von Natur und der darin befindlichen Lebewesen dargestellt. Da durften alle Kinder auch mal den Rückenpanzer eines ausgewachsenen Flusskrebses streicheln. Der unterirdische Bau der "Wasserstation" entführte die Teilnehmer über eine Brücke mitten unter einen grossen natürlichen Teich, von wo aus man durch Panzerglas die naturbelassene Unterwassertierwelt hervorragend beobachten konnte. Die Fütterung der Hechte war hier ein markantes Erlebnis. Zum Tagesabschluss gab es für die Kinder am Samstag abend ein nächtliches Lagerfeuer, dessen Romantik sich auch die Erwachsenen nicht entziehen konnten.


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Schwabacher Tagblatt 01.08.2001

Erstes Sommerfest in Schaftnach

Das erste Sommerfest des "Freien Kindergarten Schwabach e.V." im neuen
Kindergarten im Ortsteil Schaftnach, begann für die Kinder mit einer
rasanten Schnitzeljagd im Wald. Auch das "Wasserschöpf-Spiel" am Bach machte viel Spass.
Im Verlauf des Sommerfestes zeigten die Kinder ihre musikalischen Errungenschaften und bezauberten damit die Gäste. Dank des Einsatzes der Erzieherin Chrystéle Schlie, einer gebürtigen Französin, gelang den Kindern hervorragend ein Lied mit Vorführung in Französisch. Besinnlich wurde es bei der Verabschiedung der angehenden Schulkinder und der Erzieherin Karin Lendner aus Wendelstein. Sie nahm den aufrichtigen Dank der Kinder und der Elternschaft für ihr langjähriges persönliches Engagement entgegen.
Der neu gewählte Vorstand des Kindergartens für die Periode 2001/2002: Sandra Ferstl (Wendelstein, Vorsitzende), Anneliese Hofrichter (Schwabach,2. Vorsitzende) und Herr André Steinmetz (Schwabach, 3. Vorsitzender, Kassier).

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Schwabacher Tagblatt 04.07.2001

Zeltwochenende

Der "Freie Kindergarten Schwabach", im Stadtteil Schaftnach angesiedelt, verbrachte ein sonniges Zeltwochenende auf dem Campingplatz "Kratzmühle" im Altmühltal. Beinahe alle Eltern nahmen die Gelegenheit wahr, um mit dem
Nachwuchs das gemeinsame Zeltabenteuer zu genießen. Neben einem Grillabend und einem Sonnwendfeuer war für die meisten der absolute Höhepunkt eine Kanufahrt über neun Kilometer auf der gutmütigen Altmühl hinab bis nach
Kottingwörth. Beim Paddeln auf dem Fluss - mit energischer Unterstützung der Kinder - sah man unberührte Natur pur.

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Schwabacher Tagblatt 17.03.2001

Tag der offenen Tür

Am vergangenen Samstag, dem 10. März, veranstaltete der „Freie Kindergarten Schwabach e.V.“ seinen „TAG DER OFFENEN TÜR“. Interessierte konnten die neuen Räumlichkeiten sowie das große Spielgelände mit Gerätschaften besichtigen und persönlichen Kontakt mit der Elternschaft und dem Vorstand aufnehmen. Der Kindergarten zeichnet sich insbesondere durch seine freie und unabhängige Trägerschaft aus. Ausser den interessierten und begeisterten Eltern aus Schwabach und Umgebung fand sich einige geladene Prominenz ein. So der Oberbürgermeister der Stadt Schwabach, Herr Hartwig Reimann und Frau Friebe von der zuständigen Verwaltung. Über das Erscheinen und über die mitgebrachte Spende der Stadtoberen freute sich der Kindergarten besonders.
Der Kindergarten bedankt sich aber auch herzlich bei den weiteren Spendern, die zum gegeben Anlass ihre Spende dem KiGa übergaben. Die zahlreichen Gäste konnten sich an einem ausgezeichneten, vollwertigen Büfett verköstigen und lobten die hervorragende Organisation der Elternschaft. Diese legt besonderen Wert auf eine vollwertige Ernährung der Kinder. Eine weitere Besonderheit ist, dass neue Eltern und Kinder in Form
einer „Patenschaft“ der Kindergarten-Eltern auf „sanftem und begleitendem Wege“ in den KiGa integriert werden.An einer Anmeldung interessierte Eltern wird die Möglichkeit geboten, sich am „Info-Abend“, der am Dienstag, den 20.03.2001 um 20:00 Uhr stattfindet, näher zu informieren. Die Anschrift lautet:91126 Schaftnach, Schaftnacher Str. 27 (gegenüber Gasthaus Döllinger), Tel.:09122-73540.

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Offene Tür im Kindergarten

Zum "Tag der offenen Tür" lädt der "Freie Kindergarten Schwabach" in Schaftnach gegenüber dem Gasthaus Döllinger, am 10. März, 11 bis 16 Uhr,ein. Die kleine Kindergruppe (maximal 18 Kinder) wird von zwei Erzieherinnen betreut. Besonderer Wert wird auf Vollwerternährung der Kinder gelegt. Erwähnenswert sind ebenso der grossflächige idyllische Spielplatz sowie die ruhige ländliche Lage des Kindergartens. Das Engagement der Eltern wird verlangt. Für das leibliche Wohl ist beim "Tag der offenen Tür" ebenso gesorgt wie für ein Kinderangebot. Eine kleine Überraschung ist gegen 14 Uhr geplant. 

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Freier Kindergarten bei der Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr (FFW) der Stadt Schwabach begrüßte vergangenen Dienstag die Kinder aus dem „Freien Kindergarten Schwabach e.V.“ in Schaftnach. Schon immer fasziniert von den leuchtend-roten Fahrzeugen mit den mutigen Männern, konnten die Kinder nebst zweier Mütter und den Erzieherinnen, Karin Lendner und Chrystèle Schlie, nun Einblick erhalten in das „Innenleben“ einer Feuerwehr. Beeindruckend zu Beginn der Führung war nicht nur die Leitzentrale sondern auch historisches Löschgerät, sowie die nach Größen sortierten Uniformen, Schutzhelme und Gummistiefel (mit Stahlkappen), die direkt neben den Löschfahrzeugen griffbereit hingen.

Der Löschmeister der FFW, Hr Thomas Weiß, der die Führung leitete, erklärte den Kindern, dass es zwei verschiedene Grund-Uniformen gibt. Eine für die erfahrenen Feuerwehrmänner und eine weitere für die „Jugend“, die nicht ganz so nah an die Brandherde darf. Die Kinder erfuhren anschaulich, dass der Druck im Spritzschlauch im Bedarfsfall den Wasserstrahl über 20 Meter weit spritzen läßt. 1.500 Liter Wasser werden zudem mitgeführt, um kurzfristigen Wassermangel zu überbrücken.

Spitze fanden die Kinder, dass sie sich gemeinsam in ein FFW-Auto setzen durften. Anschließend wurde die handgefertigte Drehleiter des großen roten Feuerwehrautos ausgefahren und zwar auf die gesamte Länge von 30 Metern (entspricht etwa 8 Stockwerke). Um das Ende der langen Leiter noch zu sehen verdrehte so mancher Kindergarten-Feuerwehrmann seinen Hals gen Himmel. Auch eines der beiden - zur Ausrüstung der Feuerwehr gehörenden - Feuerwehrboote konnte von den Kindern bestaunt werden. Erklärt wurde auch das Trocknen der benutzten Wasserschläuche im hohen Turm.

Die Freiwillige Feuerwehr einmal so ganz aus der Nähe zu betrachten, bot den Kindern die Möglichkeit, realistische Eindrücke über die umfangreiche Ausstattung, sowie Handlungsabläufe und Verständnis für diese wichtigen Helfer mit nach Hause zu nehmen. Mit der Gewissheit, ab dem 12. Lebensjahr auch zur Freiwilligen Feuerwehr stossen zu können, nahmen die Kinder Abschied.

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Laternenfest

Eine außergewöhnliche Begrüßung wurde den Kindergarteneltern des „Freien Kindergarten Schwabachs e.V.“ zuteil, als sie am Abend des traditionellen Laternenzuges (am 10.11.2000) von ihren Kindern mit einem geheim eingeübten Tanzspiel überrascht wurden.

Bei dem von den beiden Erzieherinnen, Karin Lendner und Chrystèle Schlie, organisierten Stück mit dem Namen „Katzen-Tatzen-Tanz-Spiel“, nahm jedes Kindergartenkind die Rolle eines Tieres an und verkleidete oder schmückte sich entsprechend. Die kreative Phantasie der Kinder reichte dabei u.a. vom Dalmatinerhund, Hasen, Igel bis zur Eule und dem Tiger.
Die zentrale Figur des Tanzspiels war aber eine „Katze“, die – umringt von sitzenden und singenden „Tieren“ – in der Mitte tanzte. Nacheinander reichte nun jedes Tier der Katze seine Tatze und bat um einen Tanz mit ihr. Die Katze jedoch war nobel und verweigerte erstmal stets den gemeinsamen Tanz.

Nachdem aber das jeweils bittende Tier der Katze etwas ganz individuell Geheimes ins Ohr geflüstert hatte, war die Katze zu einem gemeinsamen fröhlichen Tanz bereit. Für die musikalische Abrundung sorgte eine gitarrespielende Erzieherin.

Die Intention dieses Kindertanzes ist ganz aktuell. Es galt spielerisch aufzuzeigen, wie die Identität einer sozialethischen Gemeinschaft im Kleinen entsteht. Nämlich wie die eines Individuums - durch Unterscheidung. In dieser Unterscheidung liegt die Kernfrage der Ethik. Ist sie Zusammenleben und gemeinsame Suche, oder statt dessen Negation des anderen, des fremdartigen?

Nach einer kleinen Stärkung trafen sich die Versammelten anschließend im Freien, wo bereits Roß und Pelzmärtel warteten. Das Pferd trug einen großen, prall gefüllten Sack. Die fröhliche Begeisterung der Kleinen, die mit leuchtenden Augen die selbst gebastelten Lampions singend durch die Schaftnacher Dunkelheit trugen, ist kaum zu beschreiben.

Zurück im Kindergarten verteilte der Pelzmärtel – umringt von den neugierigen Kindern - seine guten Sachen aus dem Sack. Vom Pelzmärtel einzeln namentlich aufgerufen, freuten sich die Kids anschließend über die in kleinen Säckchen verpackten (zuckerfreien) Geschenke.

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Schwabacher Tagblatt 15.08.2000

Die Suche nach neuem (Schnecken-)Haus

Der "Freie Kindergarten Schwabach e.V." feierte sein Sommerfest zum letzten mal in den den alten Räumen in Penzendorf. Mit Beginn der nächsten Kindergartensaison (ab 11. Sept.) betreibt der Kindergarten seine neuen Räumlichkeiten in Schwabach-Schaftnach.

Bis auf einige Regentropfen blieb den Kindern und Eltern ein trockenes Sommerfest beschieden. Ein vorher eingeübtes Theaterstück "Herbert, der Einsiedlerkrebs" spielte dabei die zentrale Rolle:

Sein (Schnecken-)Haus wurde zu klein und er musste sich auf die Suche für ein neues machen. Die Meerestiere, die er auf seinem Weg traf, wurden seine, ihn begleitenden und helfenden Freunde.

Der Realitätsbezug zur aktuellen Ortveränderung des KiGa wurde somit von den Kindern spielerisch umgesetzt. Weitere, themenbezogene Spiele rund um das Meer, wie z.B. eine Schatzsuche im Sand, Angeln, Hindernislauf mit Schwimmflossen und Taucherbrille ergänzten das Fest für die Kinder.

Ein selbst zubereitetes, abwechslungsreiches, überaus köstliches und primär vegetarisches Büffet sorgte für das leibliche Wohl der Gäste.

Im Verlauf des Sommerfestes nahmen die Kinder und Eltern Abschied von der langjährigen Kindergartenleiterin, Frau Andrea Adler, die respektable 13 Jahre im Kindergarten tätig war und so für wohltuende Kontinuität bürgte. So manche Träne floss ob dieses wehmütigen Abschiedes. Begleitet von drei Trommlern und umringt von einem grossen Oval – in afrikanischer Weise - tanzender Eltern, nahm die scheidende Leiterin im Kreise ihrer Schützlinge symbolische Gaben und Präsente entgegen. Der Dank der Anwesenden galt insbesondere ihrem persönlichen und engagierten Wirken.

Anschliessend wurde die neue Erzieherin, Frau Chrystelle Schlie, begrüsst. Sie wird zukünftig gemeinsam mit der bewährten Erzieherin, Frau Karin Lendner, den "Freien Kindergarten" leiten.

Die fachlich hervorragend qualifizierte (Studium) und perfekt deutsch sprechende bringt somit auch kulturell "frischen Wind" in den KiGa. Die Eltern und Kindern sind bereits neugierig auf die kulinarischen Besonderheiten aus unserem Nachbarland...

Besonderen Dank galt auch den grossherzigen Firmenspendern (insgesamt etwa DM 10.000), die den Umzug des KiGa finanziell unterstütz(t)en. Insbesondere sind dies:

  • Alpha-Apotheke
  • Autohaus Maas
  • Bilderrahmenladen
  • Bonn Abfallwirtschaft
  • Buchhandlung Lesezeichen
  • Burkhard Personaldienst
  • Christopherus Apotheke
  • Der Fotoladen (Fam. Ferstl)
  • Die Grünen
  • Dr. W. Hamp
  • Dr. R. Oeser
  • Hofrichter, M.
  • Kindermoden Krümel
  • Ludwigs-Apotheke
  • Notare Rissmann & Hagg
  • Optik Rudolph
  • Park-Apotheke
  • Rathaus Apotheke

Für drei Kinder sind noch Plätze frei. Interessenten wenden sich bitte an:

Freier Kindergarten Schwabach, 91126 Schwabach, Tel.: 09122-73540.

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Schwabacher Tagblatt Juli 2000

Freier Kindergarten in Schaftnach

Der "Freie Kindergarten Schwabach e.V." existiert seit 1984 und betreibt seit dieser Zeit entscheidungsautark einen privaten Kindergarten in Penzendorf. Aus gegebenen Gründen zieht nun der Kindergarten nach Schaftnach um [das Schwabacher Tagblatt berichtete darüber am 10.März 2000]. Der Umzug ist derzeit voll im Gange und wird von aktiven Eltern und der Unterstützung der Stadt Schwabach tatkräftig realisiert.

In Eigeninitiative entstanden bisher ein respektabler Sandkasten (mind. 6 Kubikmeter) sowie ein Matschbecken mit jeweils richtigen Baumstämmen als solide Randbegrenzung sowie als Sitzgelegenheit. Ein Holzzaun, der die ausgedehnte Spielfläche mit altem Baumbestand im Freien umgibt, sowie ein großes hölzernes Spielhaus wurden ebenfalls von fachkundigen Eltern montiert. Die leichte Hanglage erlaubt zudem im Winter das Anlegen einer eigenen Rodelbahn. Geplant ist zur Freude der Kinder noch eine große Hängebrücke, die demnächst installiert wird.

Die exponierte Lage des Freien Kindergartens im neuen Domizil in Schaftnach wird garantiert durch die ruhige und idyllische Umgebung. Gleich nebenan befindet sich ein Bauernhof.

Wald, Wiesen, Felder und die dazugehörige Fauna und Flora laden ein, bei Erlebnisspaziergängen entdeckt zu werden. Die unmittelbare Nähe zur Natur paßt in das pädagogische Konzept, das zwei vollwertige Erzieherinnen vorsieht. Der Kindergartenvorstand hat in Abstimmung mit den Eltern die Zahl der Kinder auf maximal 18 begrenzt. Durch diesen hervorragenden Personalschlüssel (der seinesgleichen sucht) ergibt sich eine optimale Betreuung der kleinen Kindergruppe.

Individuelle Zuwendung und vertraute Atmosphäre wird dadurch ermöglicht und geben dem einzelnen Kind Schutz, Geborgenheit und Sicherheit. Das Kind darf seine Individualität finden und erleben, doch ebenso soll sich das Kind als Teil einer gleichberechtigten Gruppe verstehen lernen. Die Prämisse für die erfolgreiche Realisierung der konzeptionellen Inhalte auf humanistischer Basis steht und fällt mit der Zusammenarbeit und dem kontinuierlich eingebrachten, persönlichen Engagement der Eltern sowie der Erzieherinnen untereinander.

Bei der Ernährungsphysiologie bevorzugen die Eltern ein Konzept, dass auf "Fast Food"-freie sowie "GenTech"-freie Lebensmittel aufgebaut ist. Süßigkeiten – egal welcher Art – sind innerhalb des Kindergartens unerwünscht.

Für drei Kinder sind noch unerwartet Plätze frei geworden. Interessenten wenden sich bitte an:

"Freier Kindergarten Schwabach", Sieben Morgen 30, 91126 Schwabach, Tel.: 09122-73540.

Internet: http://www.freier-kindergarten.de/
Spendenkonto: Spark. Schwabch, BLZ: 764 500 00, Kto.-Nr.: 250 472

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Schwabacher Tagblatt 10.März 2000

Umzug nach Schaftnach

Vermieter kündigte Räume - Ab August im neuen Gebäude

Aufregende Wochen liegen hinter den Eltern und Erzieherinnen des Freien Kindergartens Schwabach.
Der Vermieter hat der Einrichtung zum Ende des Kindergartenjahres gekündigt und neue
Räumlichkeiten mussten deshalb gesucht werden.

Inzwischen haben die engagierten Eltern nicht weit weg von Penzendorf und verkehrsmäßig gut
erreichbar ein neues Zuhause gefunden. Voraussichtlich im August wird der Kindergarten nach Schaftnach umziehen.

Die neuen Vermieter haben viel Verständnis für die Situation der Eltern und Kinder. Sie renovieren
derzeit ihr Haus und so darf sich die Kinderschar auf schöne Räume und auf einen Wintergarten
freuen. Selbstverständlich gibt es einen großen Garten zum Spielen und auch im Haus mehr Platz für die
Kinder und ihre beiden Erzieherinnen.

Aufgrund der räumlichen Verbesserungen ist es ab dem nächsten Kindergartenjahr möglich, noch
zwei Kinder zusätzlich aufzunehmen. Die Kinderzahl wird sich somit auf 18 erhöhen.
Insgesamt werden 4 Plätze frei, wobei in die Struktur der bereits bestehenden Gruppe gut ein älterer
Junge passen würde.

Die überschaubare Gruppe gewährleistet eine vertraute Atmosphäre, die dem einzelnen Kind Schutz,
Geborgenheit und Sicherheit bietet. Die Eltern werden in den pädagogischen Prozess und damit in
den Alltag des Kindergartens einbezogen. Dies bringt eine Reihe von Aufgaben und Verantwortlichkeit
mit sich, wie Koch- und Putzdienste, Elternabende, Gestaltung von Festen und Ausflügen. Geöffnet ist
der Kindergarten von 7.30 Uhr bis 14.00 Uhr. Ferienzeiten werden zwischen den Eltern und
Erzieherinnen abgesprochen.

Am Montag, 20. März, um 20 Uhr findet im Freien Kindergarten Schwabach, Sieben Morgen 30,
ein ausführlicher Informationsabend statt. Anmeldung und Infos sind unter Telefon (09122/ 7 35 40),
am besten zwischen 8 und 9 Uhr möglich.

Der Kindergarten ist im Internet unter der Adresse www.freier-kindergarten.de mit einer eigenen Seite
vertreten.

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Schwabacher Tagblatt August 1999

Freier Kindergarten Schwabach feierte Abschiedsfest

Sommer, Sonne, Spiel und Spaß

Wenn aus allen Himmelsrichtungen Salate, Kuchen und andere Leckereien in einem Garten in Penzendorf gesammelt werden, weiß auch die Nachbarschaft, dass das alljährliche Sommerfest des Freien Kindergarten Schwabach bevorsteht.
Doch bevor das kalte Buffet eröffnet und am Lagerfeuer gegrillt wurde, luden die Erzieherinnen zur Schnitzeljagd durch Penzendorf und Umgebung ein. Nicht nur die kleinen, sondern auch die großen Teilnehmer konnten an den einzelnen Spielstationen Mut und Fantasie beweisen.
Wie im Flug verging die Zeit und hungrig traf man sich im Kindergarten wieder. Während die Kinder nach vergrabenen Schätzen suchten, stürmten die ersten Erwachsenen das Buffet
Es dämmerte bereits, als sich alle zur lang ersehnten Abschlussrunde versammelten. Zuerst wurden die Kinder, die ihr letztes Jahr im Kindergarten verbracht hatten, mit Liedern und Geschenken verabschiedet. Das Auspacken der Schultüten musste allerdings noch warten. Auch Christiane Reck, seit fünf Jahren Erzieherin im Kindergarten, nimmt Abschied. Karin Lendner kommt aus dem Erziehungsurlaub zurück und wird ab September mit der Kindergartenleiterin Andrea Adler zusammenarbeiten.
Viele Erlebnisse der letzten Jahre hatten die Eltern in lustige Verse gepackt und gemeinsam ein buntes Erinnerungsbuch gestaltet. Auch die Kinder hatten für "ihre" Christiane gedichtet und trugen stolz die liebevollen Reime vor.
Anschließend zogen sie und die beiden Erzieherinnen mit Fackeln zum Spielplatz, um den Eltern Zeit zum Aufräumen zu geben. Für die Kinder war das Fest nämlich noch nicht zu Ende. Sie durften eine aufregende Nacht im Kindergarten erleben.
Am nächsten Morgen trafen sich alle mehr oder weniger ausgeruht zum Frühstück wieder.
Einstimmige Meinung: Was für ein tolles Fest!

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Schwabacher Tagblatt August 1999

Freier Kindergarten Schwabach erlebte die totale Sonnenfinsternis

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Riesiges Glück mit dem Wetter hatte der Freie Kindergarten Schwabach auf seiner Reise in die Finsternis.

Selbst die größten Optimisten wagten keine Wetterprognose als der Bus bereits um 8 Uhr morgens Richtung Süden startete. Regenwolken hin oder her. Bepackt mit Picknickkörben und guter Laune wollten Kinder, Eltern und Erzieherinnen die totale Sonnenfinsternis erleben.

Schließlich hatten sich die Kinder bereits seit Wochen mit dem Thema befasst und sich auf diesen Tag gefreut.

Als die ersten Staus gemeldet wurden, war das Ziel schon längst erreicht. Ein idyllischer Platz an der Wörnitz in der Nähe von Donauwörth. Und dann begann das lange Warten.

Zwischen Spielen, Plantschen im Fluss und Picknick immer wieder besorgte Blicke zum Himmel. Sonne, Wolken, Regen und wieder Sonne, langweilig wurde es da keinem.

Der erste Ausruf nach Blick durch die SoFi - Brille: "Der Mond hat die Sonne angeknabbert!"

Tatsächlich, die entscheidende Phase hatte begonnen und Dank größerer Wolkenlücken konnten die kleinen und großen SoFi – Fans den Verlauf der Verdunkelung gut erkennen.

Spannend wurde es kurz nach 12.30 Uhr. Wird die Wolkenwand rechtzeitig weiterwandern, um die totale Sonnenfinsternis betrachten zu können ?

Doch der Kindergarten hatte den richtigen Beobachtungsort gewählt. Kurz vor dem entscheidenden Moment riss der Wolkenhimmel auf. Für knapp 2 Minuten wurde es dunkel, die Korona ließ sich wunderbar erkennen und sogar einige Sterne erschienen zwischen den Wolken. Kein Vogelgezwitscher mehr, nur noch der Wind und das leise Plätschern des Flusses waren zu hören.Staunen, Schweigen, Träumen bis der erste Sonnenstrahl hinter der schwarzen Mondscheibe hervorblinzelte.

Für alle Beteiligten war es ein zutiefst beeindruckendes Erlebnis !

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Schwabacher Tagblatt August 1998

Freier Kindergarten Schwabach feierte Sommerfest

Vulkanausbruch in Penzendorf

Wieder geht ein Kindergartenjahr zu Ende und wie jedes Jahr feierten Kinder, Erzieherinnen und Eltern ein kunterbuntes Sommerfest.Im Mittelpunkt des Abends standen diesmal die vier Elemente Feuer, Erde, Wasser und Luft. Bevor allerdings die einzelnen Spielstationen im Garten eröffnet wurden, versammelte sich die aufgeregte Kinderschar zu ihrer lang geprobten Aufführung. Auf einen indianischen Erdentanz folgten Lieder und Tänze zum Thema Luft, "Feuergedichte" sowie ein aufregendes Unterwasser Stabtheater.

Nach dem verdienten langen Applaus gingen nicht nur die kleinen Gäste neugierig auf Entdeckungsreise durch den geschmückten Garten. So konnten besonders mutige Kinder auf einer Hängebrücke den Sambesifluß überqueren, sich von Ventilatoren durchpusten lassen oder im "Wasserbereich" angeln, Äpfel mit dem Mund fischen und mit Wassergläsern Musikstücke komponieren.

Zum Thema Erde standen u. a. eine Edelsteinsuche, Hand- und Fußabdrücke aus Ton und Sandbilder auf dem Programm. Am Lagerfeuer wurden schließlich Kerzen verziert, Mondraketen gestartet und ein  Vulkanausbruch bestaunt.

Nach so vielen Aktivitäten war es höchste Zeit, sich in die lange Schlange am Buffet einzureihen. Schließlich wurden die Vorschulkinder mit selbst bemalten T- Shirts, Schultüten und einem Lied verabschiedet.

Zum Abschluss des Festes segelten noch viele bunte Luftballons in den roten Abendhimmel und zumindest

die Eltern machten sich auf den Heimweg.Die Kinder durften wie jedes Jahr im Kindergarten übernachten und konnten so noch ein wenig weiterfeiern.

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Schwabacher Tagblatt Juli 1998

FK verbrachte einen interess. u. lustigen Vormittag in Gustenfelden

Zu Besuch in der Winkler- Mühle

Nur noch fünf Mühlen gibt es in und um Schwabach. Eine davon, die Winkler- Mühle in Gustenfelden, hatte den Freien Kindergarten Schwabach zu einer ausführlichen Besichtigung eingeladen.Nach der Begrüßung durch den Müller, Herrn Winkler, erfuhren die Kinder, wie das Getreide, das von den Landwirten der Gegend angeliefert wird, gründlich gereinigt wird. Mit Hilfe einer sogenannten Windmaschine wird der Sand weggepustet und die Getreidekörner fallen durch ein Sieb. Während die Reinigung für die Menschen früher harte Arbeit bedeutete, wird heute alles maschinell erledigt.Beim Rundgang durch die Vorratskammern bestaunten die Kinder die vielen Säcke mit verschiedenen Getreidearten und -mischungen.Ausführlich erklärte Herr Winkler den Besucherinnen und Besuchern eine Anlage, in der das Getreide nach verschiedenen Arten sortiert durch ein Rohrsystem geleitet und anschließend mit einem stahlmahlwerk gemahlen wird.
In der Mühle wird ausschließlich gesundes wertvolles Getreide vermahlen, das die Landwirte aus dem Schwabacher Umland ohne chemische Pflanzenschutzmittel anbauen.
Zur großen Belustigung aller wurden Kinder, Erzieherinnen und Mütter vom Müller mit einer Sackkarre einzeln in den nächsten Raum gefahren. Hier durften die Kinder mitarbeiten und Mehl in Papiertüten abfüllen.
Der Rundgang endete schließlich im "Mühlenlodn" und bot noch einmal Gelegenheit zum Gucken und Einkaufen. Mit Nudeln, Mehl und Brotbackmischungen beladen machte sich die kleine Gruppe auf den Heimweg.
Dank der liebevollen Betreuung und kindgerechten Erklärungen von Herrn Winkler werden sich die Kinder sicher noch lange an den schönen Vormittag erinnern.
Die selbstgebackenen Brote und die Nudeln sind inzwischen bereits verspeist und haben allen sehr gut geschmeckt.

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Schwabacher Tagblatt  November 1997

Freier Kindergarten Schwabach feierte Laternenfest

Bunter Lichterzug durch Penzendorf

Trübe Herbsttage, nebelige Abende, genau die richtige Jahreszeit, um ein leuchtendes Laternenfest zu feiern.

Mit Musik und Tänzen wurden die Eltern auf den Abend eingestimmt. Es folgte ein mit Spannung erwartetes Theaterstück. Schließlich hatten die Kinder zu Hause kaum etwas verraten und so staunte das Publikum nicht schlecht über die Künste der kleinen Schauspielerinnen und Schauspieler.

Nachdem sich alle mit Kinderpunsch und Plätzchen gestärkt hatten, wurden die gebastelten Laternen angezündet und der Lichterzug durch das abendliche Penzendorf konnte beginnen. Jetzt waren die Gesangskünste der Eltern gefragt und bei schummriger Kerzenbeleuchtung wurde schnell klar, dass die "Kleinen" die Liedertexte wesentlich besser kannten als die "Großen".

Große Aufregung herrschte dann bei der Rückkehr. Der Heilige Martin hatte - einige Tage verspätet- doch noch den Weg in den Kindergarten gefunden. Er hatte eine spannende Geschichte mitgebracht und in seinem großen Sack viele Geschenke dabei. Als Dankeschön erklang noch einmal ein Laternenlied, bevor sich alle auf den Heimweg machten.

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Schwabacher Tagblatt Juli 1997

 Indianer- Sommerfest im Freien Kindergarten Schwabach

"Aus fernen Ländern kommen wir"

Manitu muss ein Herz für kleine Indianerinnen und Indianer haben. Nur so lässt es sich erklären, dass sich nach stundenlangem Dauerregen pünktlich zum Festbeginn die Wolken verzogen und ein wunderschöner Abend beginnen konnte.

Der Kindergarten verwandelte sich im Nu in ein großes Indianerdorf und das Indianervolk versammelte sich unter wildem Geschrei zum Begrüßungstanz um den Marterpfahl. Endlich konnten die Eltern den Schmuck und die Kostüme bewundern, die beide Erzieherinnen Andrea Adler und Christiane Reck in wochenlanger Vorbereitung mit den Kindern gebastelt, geschneidert und bemalt hatten.

Schnell hatten sich die Rothäute ihre "Pferde" eingefangen, galoppierten auf dem Rücken der Eltern durch den Garten, konnten viele Mutproben bestehen, sich im Speerwerfen oder Blasrohrschießen üben oder bunte Sandbilder gestalten und Federketten basteln.

Indianische Tänze und Lieder wurden ausprobiert, am Lagerfeuer Büffelwürste gebraten und aus selbstgemahlenem Getreide Brotfladen gebacken.

Die ältesten Kinder wurden schließlich für den Start in die Schule mit gebastelten Schultüten und von den Kindern wunderschön bemalten T-Shirts verabschiedet.

Eine Schatzsuche und ein Fackelzug durch Penzendorf bildeten zumindest für die Eltern den Abschluss des gelungenen Festes. Die Kinder durften im Kindergarten übernachten und konnten so noch ein wenig weiterfeiern.

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