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Vorwort | Der Kindergarten stellt sich vor | Zweisprachigkeit (Bilinguität | Pädagogik | Beteiligung der Eltern | Zusammenarbeit mit Fachdiensten | Öffentlichkeitsarbeit Beteiligung der Eltern Zusammenarbeit mit den Erziehern Der regelmäßige und intensive Dialog zwischen den Eltern und den pädagogischen Fachkräften ist die Grundvoraussetzung für eine effektive und harmonische Erziehungspartnerschaft. Im Mittelpunkt dieser Partnerschaft steht das einzelne Kind. Es ist unser Bestreben gemeinsam mit den Eltern, die individuelle geistige, seelische und körperliche Entwicklung des Kindes voran zu tragen. Unsere Einrichtung legt sehr viel Wert auf Transparenz und Kommunikation. Die Eltern erlangen einen intensiven Einblick in die pädagogische Arbeit und den Gruppenalltag. Diese Transparenz fördert die Kommunikation zwischen Eltern und Kindern und zwischen Eltern und Erzieherinnen. Elternmitsprache ist erwünscht. Eltern können ihre persönlichen Fähigkeiten, ihre erworbenen Erfahrungen und Erkenntnisse zum Wohle der gesamten Gruppe einbringen. So haben sie die Möglichkeit, sich im Rahmen von Projekten gemäß ihren Erfahrungen und Kenntnissen einzubringen. Beispiel: Im Rahmen der Projektwochen über unsere Erde, ihre Kontinente und Länderkonnten die Eltern ihre Erfahrungen und ihr Wissen über einzelne Länder während der Gruppenzeit einbringen Sie haben auch die Möglichkeit die Verantwortung für besondere Angebote zu übernehmen. Mitarbeit vor Ort Im Kindergarten nehmen die Eltern bewusst am pädagogischen Prozess und damit am Alltag des Kindergartens teil. Dies bietet zum einen die Möglichkeit, dass Eltern aktiv auf das Leben in der Gruppe und ihr Kind als einem Teil hiervon Einfluss nehmen können. Zum anderen bringt dies eine Reihe von Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Verbindlichkeiten mit sich. Dies setzt voraus, dass die Eltern zur Mitarbeit und Mitgestaltung bereit sind und diese auch konsequent wahrnehmen. Nur so ist unser Kindergartenbetrieb aufrechtzuerhalten. Alle Dienste und Aufgaben werden in Zusammenarbeit mit den Eltern vergeben. Somit wird sichergestellt, dass jeder Elternteil ein passendes Amt findet bzw. an den jeweiligen Einsatztagen des Mittagsdienstes auch Zeit hat. Natürlich kann jeder Dienst (auch sehr kurzfristig) mit anderen Eltern getauscht werden. 1. Mittagsdienst Die Eltern kochen für einen Tag im ca. 6-wöchigen Turnus das vollwertige, biologische Mittagessen für die Kinder und Erzieherinnen oder lassen dies über den Kindergartencaterer liefern. 2. Frühstücksdienst Die Eltern sind jeweils abwechselnd im regelmäßigen Turnus für eine Woche für den Frühstücksdienst zuständig (ca. 3-4 mal im Jahr).3. Bereitschaftsdienst Im Krankheitsfall einer Erzieherin muss ein Bereitschaftsdienst aufgestellt werden. Dabei wird am Anfang des Kindergartenjahres festgestellt, wer von den Eltern an welchen Wochentag den Notdienst übernehmen könnte. Pro Wochentag reichen zwei bis drei Eltern als Alternative aus, die im Bedarfsfall angerufen werden. Im Ausnahmefall, dass beide Erzieherinnen erkranken, muss ebenfalls ein Bereitschaftsdienst aufgestellt werden, der die Kinder bei sich zu Hause aufnimmt, die von ihren Eltern nicht betreut und auch nicht anderweitig untergebracht werden können. 4. Elterndienste Eltern übernehmen während des gesamten Kindergartenjahres ganz konkrete Aufgabenbereiche (Ämter) z.B. Spielgeräte instand halten, Öffentlichkeitsarbeit, Feste und Freizeitaktivitäten organisieren etc. 5. Darüber hinaus anfallende Arbeiten Größere außerplanmäßige Aktivitäten wie Gartenarbeiten, Renovierungsarbeiten werden zeitlich und personell am Elternabend vereinbart. Elternangebote 1. Elterngespräche In jedem Kindergartenjahr ist mindestens ein Elterngespräch, bei Vorschulkindern sind mindestens zwei Gespräche, geplant. Jederzeit sind nach Absprache mit den Erzieherinnen zusätzliche Gespräche möglich. In diesen Gesprächen werden die Erzieherinnen mit den Eltern ausführlich über die Entwicklung und Erziehung des jeweiligen Kindes sprechen. 2. Elternabende Die Elternabende finden alle vier Wochen statt. Der Elternabend setzt sich in de Regel aus einem pädagogischen Hauptteil, z.B. - Soziogramm - Erzieherische und inhaltliche Punkte der Kindergartenarbeit etc. und dem organisatorischen Teil, z.B. - Terminabsprachen - Freizeitgestaltung etc. zusammen. Die Verantwortung für den Elternabend tragen die beiden Erzieherinnen mit einem Vertreter des Vorstands. 3. Soziogramm Einmal jährlich stellen die Erzieherinnen der Elternschaft in einem Soziogramm die Gruppenkonstellation und die Entwicklung der Kindergruppe vor. 4. Gemeinsame Unternehmungen Gemeinsame Unternehmungen sollen die Gruppenzusammengehörigkeit stärken, die Kommunikation fördern, Teambewusstsein schulen und einfach nur Spaß für Eltern und Kinder bringen. Hierzu zählen: - gemeinsame Wochenenden, i.d.R. zweimal im Jahr (Schlittenwochenende, Zeltwochenende) - Pelzmärtelfeier - Waldweihnacht - Osterbrunch - gemeinsames Frühstück nach der Kindergartenübernachtung der Kinder - Sommerfest
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